UCI / IMAX: Inkompatible Brillen, schlechter Kundenservice
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UCI / IMAX: Inkompatible Brillen, schlechter Kundenservice

Nur weil auf einer 3D-Brille IMAX drauf steht heißt das nicht, dass sie auch in jedem IMAX-Theater funktioniert. Kompatibel geht anders. Aber noch schlimmer: UCI “kann keinen Fehler bei sich erkennen”. So verliert man Kunden, Servicewüste Deutschland.

Der relevante Austausch:

Ich: Am vergangenen Wochenende besuchte ich das Düsseldorfer UCI IMAX mit einer Gruppe von 9 Personen. Wir haben alle eigene IMAX-3D-Brillen mitgebracht. Alle hatten das IMAX-Logo auf der Brille (also kein anderes 3D-System). Trotzdem hatten von den 9 Brillen nur 2 funktioniert.

Es gab keine Möglichkeit, die Brillen umzutauschen. Uns wurde salopp gesagt, dass IMAX in anderen Kinos anders sei und dass wir uns halt neue Brillen kaufen müssten. Das ist schon eine Frechheit, wenn man bedenkt, wie IMAX beworben und entsprechend teuer verkauft wird.

UCI: Richtig ist, dass nicht jede Brille der Firma IMAX mit jedem System der Firma IMAX kompatibel ist. Die Kollegen in Bochum nutzen eine konventionelle Projektion mit zwei Projektoren, bei uns haben Sie ein Lasersystem. Beides ist technisch so unterschiedlich, dass auch die Folien der Brillen andere sind.

Wie erwähnt bedaure ich die Umstände, kann aber leider nicht erkennen, an welcher Stelle Sie einen Fehler von uns erkennen können.

Ich: Wenn auf einer Brille “Real3D” steht, erwarte ich, dass sie in einem Kino mit Real3D funktioniert. Wenn auf einer Brille “IMAX” steht, erwarte ich, dass sie in einem IMAX-Kino funktioniert. Die Brille hat im IMAX-Kino nicht funktioniert, obwohl IMAX drauf stand. Das ist ein Fehler. Auch wenn Sie jetzt die Schuld auf die “Firma IMAX” schieben, bin ich Kunde von UCI, nicht von der Firma IMAX.

UCI: Keine Antwort mehr

Dann noch der Kommentar: “Sicher haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihrer Bitte auf Kostenerstattung nicht nachkommen können.”

Nein, dafür habe ich kein Verständnis. Unabhängig von der Sache ist Kulanz immer noch einer der effektivsten Techniken im Vertrieb. Kulanz hätte UCI 5% des Umsatzes gekostet, den diese Gruppe generiert hatte. Ein guter Verkäufer hätte vielleicht auch das Doppelte gegeben, am Besten in der Form von einem Gutschein, und damit wahrscheinlich den zwanzigfachen Umsatz generiert.

Statt dessen hat das UCI neun Kunden verloren, die sicher nichts Positives über diese Erfahrung im Bekanntenkreis und sozialen Netzwerken berichten werden.

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