Reduce Poverty (Blog Action Day)

Today is Blog Action Day, and the topic is poverty. Everybody is invited to think about it.  Here are my thoughts:

  • It’s not as bad as it sounds – we have to get our facts right, and according to many measures, poverty in the world is decreasing (e.g. in Sub-Saharan Africa, poverty decreased from 46% to 41% from 1990 to 2004).  This is great news, and we should be grateful for these developments! But…
  • This is no reason to stop improving things!  There is still much to be done.  We mastered past crisis, but there are new ones ahead.  We all can help but how?  To figure that out, we first have to understand…
  • What is poverty anyway?  Food, shelter, access to medicine, those are just the basics, and those are the ones that are measured by the World Bank and other institutions.  But there are many other kinds of poverty, and if you want to help, fight the poverty that you can and that you feel comfortable with, specifically:
  • Fight where you feel comfortable – I know people who don’t want to give to charities in other places – then don’t!  But don’t do nothing.  There are plenty of local causes that decrease poverty in your city or neighbourhood.
  • Fight where you can – Money is by no means the only way to give.  Participate in a food drive, donate some of your time – there are so many way to do something.

Togehter, we can make the world a better place.  Thank you.

The Irish say no!

The following commentary on the Economist’s Website pretty well captures my sentiment: "To say that people should not have a say in something because they lack the understanding is frankly an insult and not democracy."  I am all for Europe, but not this way!  To threaten voters and to insult their intelligence is not appropriate for a democracy to pass legislation, no matter how important it may be.

As frightening, almost all the commentary I read in the German media (Welt, Tagesschau) states that the Irish had been unthankful and that all people agreeing with their sentiment are unthankful as well.

As so often, the most balanced reporting I found was… in the Economist.  Here are the highlights:

More important, the Lisbon treaty’s claims to democratic legitimacy are already threadbare. The Lisbon text is a reworking of an earlier attempt to create a constitution for the EU. That grandiose project was killed off by votes against it in twin referendums in 2005, in France and the Netherlands. It was no accident that Lisbon was a hard text to read: EU leaders were to be heard crowing last year that they had made it “unintelligible” in order to smuggle it past voters. The Lisbon treaty was specifically designed to be passed by the less risky route of parliamentary votes.(…)

Ireland now faces a fight to remain at the heart of Europe, amid calls for its marginalisation. That would be outrageous hypocrisy, of course: Ireland only had to vote on the Lisbon treaty because the French and Dutch had already voted no to the constitution. But the EU has been wounded today: do not be surprised if some of its leaders lash out.

Stellungnahme von Greenwheels

Hier nun die Stellungnahme:

Guten Tag. Greenwheels möchte hier einige Erläuterungen geben, bestimmte Einschätzungen richtig stellen und so einer Legendenbildung entgegen wirken.

Es gibt keinen Kunden, dem im Kündigungsfall eine berechtigte Kautionszahlung verweigert worden wäre. Greenwheels – erst seit drei Jahren für die Kunden seiner Vorläuferunternehmen verantwortlich – muss sich mit Fällen aus nahezu 20 Jahren CarSharing beschäftigen. 6 Jahre davon war dies Aufgabe eines externen Dienstleisters (2001 – Mitte 2006). Nach Trennung von diesem dauerte es Monate, bis Greenwheels die zur Bearbeitung von Kundenanliegen notwendigen Unterlagen in elektronischer oder physischer Form (DVD/Kundenakten) ausgehändigt bekam; z.T. geschah dies erst nach massivem Druck und Einsatz eines Anwaltes. Auf diese Weise bildete sich – nicht durch Greenwheels verschuldet – ein massiver Bearbeitungsrückstau, weil benötigte Unterlagen schlicht nicht vorlagen. Auch das gesamte Rechnungswesen lag monatelang brach, da auch hier die Unterlagen fehlten.

Im Juli 2006 nahm der Dienstleister mit lediglich 30-stündiger Vorankündigung die Hälfte unserer Fahrzeuge vom Netz und stoppte damit deren Buchbarkeit. Parallel dazu forderte der Dienstleister unsere (!) ihm zur Betreuung anvertrauten Kunden auf, bei Greenwheels zu kündigen und in sein eigenes CarSharing-System einzutreten. Eine einstweilige Anordnung des Landgerichts Hamburg beendete diesen Spuk. Unser Vertrauen war zerstört. Wir beschlossen, sofort auch die andere Hälfte unserer Fahrzeuge dem Call Center des Dienstleisters zu entziehen. Über Nacht entstand so Mitte 2006 die Notwendigkeit, unser Rotterdamer CallCenter zu erweitern, deutsche MitarbeiterInnen einzustellen, zu schulen und die Software anzupassen.

Dies alles führte zu den bekannten massiven Problemen. Viele Kunden wurden durch Wartezeiten an der Hotline, vorübergehende Abschaltung der Internet-Buchung, monatelang nicht gestellte Rechnungen und verspätet bearbeitete Darlehensauszahlungen verunsichert. Wir bedauern dies zutiefst und bitten dafür um Entschuldigung. Aber: Die Gründe für diese unerfreulichen Umstände lagen in den oben geschilderten Ereignissen und nicht in Unfähigkeit oder Abzockermentalität bei Greenwheels. Erfreulich: Die Bearbeitungsrückstaus sind lange abgearbeitet, die Hotline arbeitet inzwischen ohne Warteschlange.

Aktuell entzündet sich der Unmut im Blog an den Preiserhöhungen sowie an der Einführung von Monatsbeiträgen für bestimmte Kundengruppen, die zuvor keinen solchen Beitrag zu zahlen hatten. Wir können den Unmut verstehen, aber: Bei Greenwheels gab es für Bestandskunden seit langer Zeit keine Preiserhöhungen; nur bei wenigen Kunden erfolgte eine leichte Preisanpassung im Km-Bereich, die jedoch im Verhältnis zu den drastisch gestiegenen Kraftstoffkosten moderat ausfiel. Sonstige Fahrzeugkosten, die in den letzten 10 Jahren um 40 % stiegen – die Lebenshaltungskosten durchschnittlich aber nur um 20 % – wurden nicht weitergegeben.

Wir haben deswegen ein neues Preismodell eingeführt, bei dem es die Kunden viel stärker in der Hand haben ihre Kosten zu beeinflussen. So werden die höchsten Zeit-Preise unserer neuen Tarifstruktur lediglich an 36 Stunden (Anteil: 21,4 %) in der Woche berechnet, nämlich Fr, Sa, So jeweils von 10 bis 22 Uhr. Weitere 48 Stunden (Anteil: 28,6 %; Mo – Do von 10 bis 22 Uhr) liegen die Preise erheblich darunter, und weitere 84 Stunden (Anteil: 50 %) sind die Preise sehr niedrig (Nachttarif 22 – 10 Uhr).

Wir haben den Preis also der Nachfrage angepasst: Höhere Nachfrage = höherer, niedrigere Nachfrage = niedrigerer Preis. Wir erwarten, dass viele Kunden aufgrund der geringeren Preise auf die Zeiten Mo – Do oder täglich 22 – 10 Uhr (Nachttarif) umsteigen. Dies macht unser Produkt ökologischer und wirtschaftlicher: Je gleichmäßiger unsere Fahrzeuge ausgelastet sind, desto weniger benötigen wir schlussendlich, da die Anzahl an einzusetzenden Autos nicht auf Spitzenlastzeiten ausgerichtet werden muss, sondern auf gleichmäßige Durchschnittswerte.

Bei den Km-Kosten bestehen ebenfalls Beeinflussungsmöglichkeiten: Bei höherem Monatsbeitrag werden diese geringer. Zudem bekommen in der „Wenig-Fahrer“-Tarifgruppe ´5` a l l e Kunden ihren Monatsbeitrag auf Km-Umsätze im laufenden Monat angerechnet, und in den Tarifgruppen ´15` und ´25` alle ÖPNV-Abokunden, womit wir zusätzliche Anreize zum Erwerb von ÖPNV-Abofahrtausweisen, also zur verstärkten Nutzung des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, schaffen.

Greenwheels muss Monat für Monat eine große Summe aufbringen um sein Angebot aufrecht zu erhalten. Viele Kosten entstehen unabhängig davon, ob auch nur eines der Fahrzeuge für eine Stunde gebucht wurde, also Umsatz erzielte. Wir sind auf die Einnahmen aus Monatsbeiträgen angewiesen, weil diese einen Sockelbetrag darstellen und das Angebot sicherstellen. Die nicht durch die Monatsbeiträge gedeckten weiteren Kosten werden dann aus den Zeit- und Kilometereinnahmen bestritten, die je nach Jahreszeit sehr unterschiedlich ausfallen.

Beim CarSharing verteilen sich die Kosten auf viele Nutzer; private Autobesitzer müssen diese alleine tragen. Ein privat gehaltener Wagen der unteren Mittelklasse kostet gut 450 € monatlich. CarSharing-Kunden kommen durchschnittlich gerade einmal auf 10 % davon.

So stellt Greenwheels trotz Monatsbeiträgen nach wie vor eine kostengünstige Alternative dar. Auch bei zusätzlichem monatlichem Kauf einer ÖPNV-Abokarte – eine solche besitzen viele Greenwheels-Kunden – lassen sich gut und gerne 2.000 € im Jahr einsparen. Zudem hat Greenwheels die Eigenbeteiligung im schuldhaften Schadensfall drastisch von 1.500 € auf 500 € gesenkt. Das optionale Sicherheitspaket reduziert weiter auf lediglich 50 € Eigenanteil, konkurrenzlos im deutschen CarSharing.

Weitere Überlegungen: Warum ist es unserem Vorläuferunternehmen Stattauto niemals gelungen, wirtschaftlich auf eine halbwegs gesunde Basis zu kommen? Warum erzielte unser zweites Vorläuferunternehmen im Jahr 2004 ein Minus von 2,8 Mio. €, 2005 von 2,2 Mio. € und 2006 von 0,8 Mio.? – Weil weder Tarifstruktur noch Preise stimmten. Von den ehemaligen Geschäftsführungen wurde dies lange übersehen; sie wollten weder sich noch den Kunden den realistischen Blick auf die wirtschaftlichen Notwendigkeiten zumuten.

Wir hingegen wollen das Unternehmen für die Zukunft fit machen und ein nachhaltiges Angebot sicherstellen. Dazu gehört, dass Mitarbeiter angemessen bezahlt werden. Dies ist nur mit einer kostendeckenden Preisgestaltung möglich. Alternative Selbstausbeutung gibt es bei uns nicht! Zudem soll weiterhin in neue Fahrzeuge investiert und das Stationsnetz verdichtet werden; seit Frühjahr 2006 sind über 50 neue Stationen entstanden.

Weiter sei erwähnt, dass die beiden Eigentümer von Greenwheels, Gijs van Lookeren Campagne und Jan Borghuis, einen namhaften Betrag in die deutsche Firma investiert haben, ohne bisher auch nur einen Cent aus der Firma gezogen zu haben. Es verbieten sich also jegliche Vorwürfe der Abzockerei. Ohne das Engagement der beiden gäbe es heute in zahlreichen Städten kein CarSharing-Angebot mehr. Greenwheels ist weder multinationaler noch Staatskonzern. Undurchschaubare Quersubventionen von einem Unternehmensteil zum anderen gibt es nicht, jeder investierte Cent will zunächst durch Einnahmen und sparsames Wirtschaften verdient sein.

Dass die Tarifreform für zahlreiche Kunden schmerzhaft ist geben wir zu. Im Sinne der Dauerhaftigkeit des Angebotes musste Greenwheels aber den Mut aufbringen zu handeln. Das haben wir getan.

Und: Greenwheels will keine Autovermietung sein. Deswegen gibt es für lange Fahrten keine Rabatte. Nur so ist eine hohe Buchungssicherheit zu erreichen, nur so stehen auch an Wochenenden und in den 12 Schulferienwochen genügend Fahrzeuge in den Städten zur Verfügung und befinden sich nicht auf Reisen. Greenwheels bietet also vor allem stundenweise (!) Autos für Wenigfahrer als Ergänzung des ÖPNV. Fahrzeuge für lange Fahrten stellt unser Kooperationspartner Hertz zur Verfügung. Das kann sich schon ab einem Tag Dauer lohnen, alle Km sind frei. Ein Peugeot 107 kostet ein Wochenende nur 77 €, eine ganze Woche nur 290 € inkl. MWSt..

Zum Schluss ein Zitat aus einem Schreiben eines Geschäftsführer-Kollegen an Greenwheels: „Das deutsche Preisniveau im CarSharing ist halt das niedrigste überhaupt. Wir trauen uns nicht, da nach oben auszuscheren, finden es aber natürlich prima, wenn jemand vorangehen mag und die Handlungsspielräume für alle erweitert. Mal sehen, wer nachzieht.”

Birger Holm, Geschäftsführer Greenwheels GmbH

Dieser Text stellt die Meinung von Greenwheels GmbH und nicht von jastram.de dar.

Global Warming und die Worte und Taten in der Politik

Immer wieder werden die Bürger aufgefordert, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen um Global Warming zu verhindern. Und während die Politiker den moralischen Zeigefinger erheben, lassen die CO2-Generierung in einem ganz anderen Maßstab zu:

"Germany, for example, is making it easier to build new coal plants by granting them free emissions permits, even though it aims to reduce emissions to 40% below the 1990 level by 2020. Enel hopes to persuade the governments of Bulgaria and Romania to do the same. In America, the most prominent proposals for regulations to reduce emissions all involve generous hand-outs to the coal industry. For a supposedly dying breed, advocates of coal-fired generation still seem to have plenty of clout with Europe’s and America’s politicians."

Help in Burma / Myanmar

The following information has been taken from the Interdependence Project’s Newsletter.

Below are a few very concrete ways you can help the situation. The basic rule of interdependence is this: every action matters. Please take the small time and mental effort necessary to make a difference. Please forward this widely.

With Compassionate Wishes,

Cassie M., Ellen, Cassie P., Ethan, and the Crew
The InterDependence Project

http://www.theIDproject.com


1. There are upcoming protests planned for Sat. Oct. 6th.

For more information: http://www.uscampaignforburma.org/
(this website contains disturbing images and news of what’s actually going on.)


2. Take part in a letter writing campaign sponsered by Amnesty International.

(if you participate then visit their website- http://web.amnesty.org/pages/mmr-270907-action-eng and check the box that says- Yes, I have taken this action)
You can copy and paste this sample letter into an e-mail or a document to print out:

Dear Minister:
I am deeply concerned by the reports that hundreds of monks and other peaceful protesters, including well-known comedian Zargana and member of parliament Paik Ko have been detained.
I strongly urge the Myanmar authorities to release them immediately and unconditionally, unless they are to be charged with recognizably criminal offences. I call on the authorities to ensure that, while they remain in custody, all the detainees are held only in official places of detention, and are given immediate access to lawyers, their families and any medical treatment they may require. I also call on the authorities to ensure that the detainees are not subjected to torture or any other ill-treatment.
I call on the authorities to ensure that all people in Myanmar are able to peacefully exercise the rights to freedom of expression, association and assembly without fear of harassment, intimidation or arbitrary detention, in line with international human rights standards.

Yours Sincerely,

Please send appeals to:
Foreign Minister Nyan Win
Ministry of Foreign Affairs
Naypyitaw
Union of Myanmar
Fax: +95 1 222 950 OR +95 1 221 719
E-mail: [email protected]
Don’t forget to sign as a member of the Interdependence Project!


3. Please sign an online petition to Chinese Officials:

http://www.democracyinaction.org/dia/organizations/uscampaignforburma/petition.jsp?petition_KEY=730&t=HomePage.dwt

Chinese action is crucial to pressuring the military dictatorship!


4. Please Sign the petition that will appear in ads in the Financial Times and the South China Morning Post tomorrow.

There are 500,000 signatures already from around the world and they are aiming for a 1 million.

http://www.avaaz.org/en/stand_with_burma/u.php

avaaz.org is a new international grass-roots group.

Reincarnation regulated

In the long tale of Chinese-Tibetan relations, the Chinese authorities decided to regulate reincarnation.  While this sounds bizarre at first glance, it makes sense for their pursuit of controlling the Tibetan people.  While according to Buddhist believe (almost) everybody is reborn, only few important religious leaders are looked for – like the Dalai Lama.  By regulating reincarnation, the Chinese will probably try to control this search process, probably with the goal of nominating the next Dalai Lama themselves.  The Slashdot discussion has some insightful comments.